Das Konzept der Riester-Rente ist sehr gut auf Familien bzw. Alleinerziehende Eltern zugeschnitten. Denn wer Kinder hat, kann besondere Gewinne mit einem Riester-Vertrag erzielen! Das liegt daran, dass Eltern für jedes Kind finanzielle Unterstützung erhalten. Möglich ist so beispielsweise für eine Familie mit zwei Kindern ein staatlicher Zuschuss von 908, – € – und darüber hinaus können auch hier natürlich wieder steuerliche Erleichterungen beantragt werden.

Kinderzulage

Die Höhe der Kinderzulage wird anteilig an die gezahlten Riester-Beiträge berechnet und ist überdies abhängig vom Geburtsjahr des Kindes: Der Höchstbetrag für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, beträgt 185, – €; für Kinder die 2008 oder in den Jahren danach zur Welt gekommen sind, kann eine Förderung von bis zu 300, – € ausgezahlt werden.

Prinzipiell geht die Kinderzulage nur an ein Elternteil und im Normalfall an denjenigen, der auch das Kindergeld bezieht. Diese Regelung lässt sich jedoch mittels einer einfachen Vereinbarung ändern.

Riester-Rente während der Elternzeit

Eine Elternzeit von bis zu drei Jahren bedeutet übrigens nicht die Streichung der staatlichen Zulagen – denn immerhin geht man in dieser Zeit ja keiner sozialversicherungspflichtigen Arbeit nach. Die staatlichen Zulagen gibt es auch in der Elternzeit in voller Höhe, wenn ein Mindesteigenbeitrag von 60, – € entrichtet wird. Durch diesen relativ geringen Betrag müssen auch Alleinerziehende, die während der Elternzeit außer den Unterhaltsleistungen keine eigenen Einnahmen haben, nicht auf ihre Riester-Förderung verzichten.

In konkreten Zahlen heißt das für ein alleinerziehendes Elternteil: Wurde das Kind nach 2008 geboren, gibt es im Jahr zusätzlich zu den 154, – € Grundzulage noch die 300, – € Kinderzulage. Werden hier außerdem die 60, – € Eigenanteil addiert, können für dieses Jahr 514, – € in die Riester-Rente eingezahlt werden.